Sylvia Ludwig
Biografie
lebt und arbeitet in ihrer Werkstatt bei Schwerin
geboren 1979 in Dresden
PORZELLAN. Weiß. Eigensinnig. Zerbrechlich. Transparent. Hart. Der Reiz liegt im Wechselspiel dieser Eigenschaften, welcher das Porzellan für Sylvia Ludwig so unaufhörlich interessant bleiben lässt. Als ausgebildete Keramikerin vereint sie das Handwerk des Freidrehens mit eben diesem Material in Form von Kleinserien, Einzelstücken und Gefäßobjekten sowie freie, projektbezogene Arbeiten. Präsentiert werden die Gefäße auf Keramikmärkten im In- und Ausland sowie in Einzel- und Gemeinschaftsprojekten.
Materialien & Techniken
- Porzellan
- freies Drehen an der Töpferscheibe
- Aufbautechniken und skulpturale Weiterbearbeitung
- partielles Vergolden
- Gefäß, Skulptur, Installation
Vita
seit 2026
Vorsitzende des Landesverbandes Angewandte Kunst Mecklenburg-Vorpommern e. V.
Mitglied der Künstlergruppe BlåØ
2025
Aufnahme in den „Homo Faber Guide“ der Michelangelo Fundation
Seit 2023
Vorsitzende des Vereins Ton und Töne e. V.
Mitglied im Bundesverband Angewandte Kunst e. V.
Seit 2018
Mitglied im Landesverband Angewandte Kunst Mecklenburg-Vorpommern e. V.
seit 2007
Freischaffend in eigener Werkstatt mit Arbeitsschwerpunkt Porzellan
2003
2. Preisträgerin im Bundeswettbewerb „Die gute Form“
Keramik-Förderpreis und Stipendium
2000–2003
Ausbildung zur Keramikerin
1998
Abitur in Schwerin
1979
Geboren in Dresden, Deutschland
Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen
Künstlerisches Statement
Seit 2007 arbeite ich vorwiegend mit Porzellan und verbinde das freie Drehen an der Töpferscheibe mit experimentellen Aufbautechniken. Dabei verwende ich sowohl weißes als auch eigens entwickeltes schwarzes Porzellan – häufig in Kombination. Es entstehen Kleinserien, Unikate und Gefäßobjekte.
Alle Arbeiten werden frei auf der Scheibe gedreht und anschließend weiter aufgebaut, verändert, eingefärbt oder in ihrer Form neu gestaltet. So entwickelt sich eine eigenständige und charakteristische Formensprache. Die Form steht dabei stets im
Vordergrund – im Spiel von Licht und Schatten, im Kontrast von Schwarz und Weiß ebenso wie in der Auseinandersetzung mit der Oberfläche. Gezielte Akzente in Gold ergänzen einzelne Arbeiten.
Ich möchte das Porzellan von seinen traditionellen Zuschreibungen und Klischees lösen und zugleich seine funktionalen Grenzen ausloten. Jede Arbeit entsteht im Dialog zwischen Hand und Material und bewegt sich zwischen Präzision, Experiment und poetischem Ausdruck.
Auszeichnungen & Anerkennungen
2025
Aufnahme in den Homo Faber Guide der Michelangelo Foundation
2023
3. Preis, Keramikmarkt des GRASSI Museums für Angewandte Kunst, Leipzig
2003
2. Preis im Bundeswettbewerb Die gute Form Keramik-Förderpreis und Stipendium
Ausgewählte Ausstellungen
2026
Paare – Resonanz / Schloss Wiligrad
Sound Banat / St. Petri, Rostock
Zwischen Weiss und Schwarz / Galerie Martina Fregin, Güstrow
Virtuose Oberflächen im Dialog / mit Antje Rabe
KunstHeute – remember for tomorrow / Galerie Die Beginen, Rostock
2025
Pleinair Gernik / Rumänien
Paare – Resonanz / Lüneburg
Neo – Aktuelle Arbeiten aus unseren Werkstätten / LanKu
WinterWerk ’25 / mit Sigrid Vollmer
2024
Paare – Resonanz / Eutin
in sicht :: parcours / St. Nikolai, Nakskov, Dänemark
WinterWerk ’24 / mit Heidrun Klimmey
34. Kunstmesse / Schloss Wiligrad
2023
28. Sommerausstellung / Rothener Mühle
HOPE – Art Project Around the Baltic Sea / Gedser / Rostock / Turku
Black & White / Galerie Heidrun Klimmey
WinterWerk ’23 / mit Grit Sauerborn
KUNSTwinter / Galerie Martina Fregin, Güstrow
2022
Komplementär – Von der Vierschiedenheit / Galerie Hinter dem Rathaus, Wismar
KunstHeute – Was mich ausmacht / Galerie Quadrados
Zwischenspiel / mit Brigitte Parsche
WinterWerk ’22 / mit Barbara Wetzel
Kunstmesse / Schloss Wiligrad
2014–2021
Ausgewählte Ausstellungen, u.a.:
Departure – Porcelain and Poetry (2021)
Kunstmessen / Schloss Wiligrad
Biennale der Angewandten Kunst Norddeutschlands (2019)
Sommer- und Winterausstellungen / Rothener Mühle und Schleswig-Holstein-Haus