Lars Lehmann
Biografie
lebt und arbeitet in Ettlingen
geboren 1967 in Greifswald
Lars Lehmanns „Elysium“ ist die thematische Zusammenfassung dessen, was den Künstler in den vergangenen zehn Jahren umgetrieben hat – das Ausschauhalten nach dem höchstmöglichen Konzentrationsgrad als Einheit aus Stillefaktor, räumlicher Präsenz der Objekte und verwirrender Licht- und Schattenführung. Orthogonalität als Entwurfsprinzip hat bei Lehmann einen vorrangigen Stellenwert. Ständig ringt der Künstler um das optimale Maß an Verdichtung und der damit im Verhältnis stehenden Leere. Verknüpft werden einfache und komplizierter gebaute Kettenglieder - die Strenge der Klassik, der Geist der holländischen Pracht-Stilleben und schematische Vereinfachungen, die sich auf Stadt, Landschaft und simple Dinge beziehen. Sie geben seinen Bildern Historie und Gegenwart. Ständig bewegt sich Lehmann dabei im Dreieck zwischen Tradition, Komposition und Eigensinn. Statuarik herrscht vor, Abstraktion, trotz aller Gegenständlichkeit. Wer meint, Lars Lehmann sei ein Formelsucher, der dem Exakten und Unhintergehbaren hinterher jagt, irrt. Lehmann ist unberechenbarer als man denkt. Längst hat er in Großinszenierungen wie auch ganz winzigen Formaten das Manirierte und Überhöhte vor der Welt gerettet und ist ins Reich der Stilleben, die seine Festungen sind, übergesiedelt. Christoph Tannert
2023
Lehrauftrag KIT, Fachbereich Kunstgeschichte
2021
Vorsitzender BBK-Karlsruhe, 2025 Austritt
2017
Umzug nach Ettlingen (Schluttenbach)
Mitglied im Bezirksverband bildender Künstler Karlsruhe
Mitglied Künstlervereinigung P.A.I.R.
Seit 2002
Mitglied im Künstlersonderbund in Deutschland
2000
Umzug nach Güstrow/Mecklenburg-Vorpommern
1991–1997
Studium an der Hochschule der Künste Berlin,
Meisterschüler bei Prof. Volker Stelzmann
1967
geboren in Greifswald, aufgewachsen in Ribnitz-Damgarten
Stipendien/Preise
2019
Heinrich-von-Zügel-Kunstförderpreis der Stadt Wörth am Rhein
2016
Reisestipendium Quingdao, China
2008
Arbeitsstipendium des Landes Mecklenburg-Vorpommern für das Projekt „Babylon“
2005
Privates Stipendium im Ostseebad Nienhagen (Scanhaus Marlow – Antenne Mecklenburg-Vorpommern)
2000
Arbeitsstipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung
1993
Erasmus Stipendium an der Accademia di Belle Arti Ravenna
Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen
Personalausstellungen (Auswahl)
2024
Museum Schloß Ettlingen mit Rudi Bannwarth und Rolf Kampmann
2023
Kunstverein Ribnitz-Damgarten
2022
Kunstverein Bretten mit Elke Hennen
2021
Dornenhaus Ahrenshoop
2020
Galerie AURIGA Rostock
2019
Galerie Kirrmann Karlsruhe
Werke in öffentlichen und institutionellen Sammlungen
Behala Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH
Kunstsammlung Nordvorpommern
Kunstsammlung des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Kunstsammlung der Stadt Güstrow
Museum Schloß Ettlingen
Gruppen-Ausstellungen (Auswahl)
2019
Künstlermessen in Stuttgart, Karlsruhe
2004 bis 2019
Künstlersonderbund Berlin, (im 2-jährigen Turnus)
2016
„SITUS VI LATIN ISSET ABERNIT“ Kunstverein Schwerin e.V.
2004 bis 2016
7 Ausstellungen im Künstlerbund MV, u. a. Pommersches Landesmuseum Greifswald, Kunsthalle Rostock
2013
Trompe-l’oeil, Le Gallerie dei Gerosolimitani, Perugia
2013
Realissima IX, Kunsthalle Wittenhagen,
2009
Een andere schoonheid, Collectie Harms, Rolde, Niederlande
2008
Berlin, Mineta Contemporary, Brüssel
2007
die Klasse Volker Stelzmann, Die Galerie, Frankfurt am Main
2007
GENIUS LOCI, Wollhalle Güstrow
2002
Galerie Brockstedt, Hamburg
2002
Deutsche Stillleben seit 1945, Kreisheimatmuseum Bad Frankenhausen
2004
Natura Morta Viva –Städtische Gallerie „Wollhalle“ in Güstrow
2000 und 2002
Große Kunstausstellung München
1997 und 2004
Galerie Poll, Berlin